Die Bevölkerungszahlen entwickeln sich in Deutschland seit 1992 rückläufig [www.destatis.de, Stand: 17.01.2009]. Obwohl dieser Rückgang durch starke Zuwanderungszahlen gedämpft wird, besteht heute kein Zweifel mehr daran, dass sich diese Entwicklung fortsetzen und verschärfen wird. Infolgedessen nimmt die Zahl leerstehender Gebäude, trotz Zunahme des Wohnflächenbedarfs pro Person, stetig zu. Von 1994 bis 2003 stieg die Leerstandsquote in Gesamtdeutschland bereits von 2% auf 8% an [www.bbr.bund.de, Stand:17.01.2009]. Der Osten Deutschlands ist mit einem Wohnungsleerstand von 15% (im Jahr 2005, nach einer Erhebung im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost) jedoch wesentlich stärker betroffen als der Westen [www.bbr.bund.de, Stand: 17.01.2009].
Doch auch im Westen schrumpfen Städte und Gemeinden. Insbesondere in den ländlichen, peripheren Räumen ist Leerstand ein viel diskutiertes Thema der kommunalen Politik. Neben dem demografischen Wandel bewirkt auch die veraltete Bausubstanz in den Ortskernen, dass ein Neubau im Außenbereich oftmals attraktiver als die Aufwertung der Innenbereiche ist. Während im Osten Deutschlands Rückbaumaßnahmen im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost bereits breit gefördert werden, reagieren Verantwortliche im Westen häufig verunsichert. In vielen Kommunen steht die Frage im Raum, ob und wie stark sie überhaupt von dieser Entwicklung betroffen sind. Ein gewisses Maß an Leerstand ist schließlich in jedem Ort vorhanden und als Fluktuationsreserve notwendig. Struktureller Leerstand hingegen deutet oft auf Defizite im Immobilenangebot hin. Das Leerstandsproblem kann sich verschärfen, wenn keine entgegenwirkenden Maßnahmen ergriffen werden.
Evaluierende Untersuchungen zur Leerstandsthematik finden kaum statt. Dieses Phänomen steht in engem Zusammenhang mit der angespannten Finanzsituation vieler Kommungen, die die Optionen vorausschauenden Handelns stark einschränkt. Doch ohne eine gezielte Erhebung ist die Entwicklung geeigneter Handlungsansätze nicht möglich. Ein Werkzeug zur Erhebung der Leerstände, das sich auf alle Kommunen des ländlichen Raumes anwenden lässt, muss noch entwickelt werden.
Doch auch im Westen schrumpfen Städte und Gemeinden. Insbesondere in den ländlichen, peripheren Räumen ist Leerstand ein viel diskutiertes Thema der kommunalen Politik. Neben dem demografischen Wandel bewirkt auch die veraltete Bausubstanz in den Ortskernen, dass ein Neubau im Außenbereich oftmals attraktiver als die Aufwertung der Innenbereiche ist. Während im Osten Deutschlands Rückbaumaßnahmen im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost bereits breit gefördert werden, reagieren Verantwortliche im Westen häufig verunsichert. In vielen Kommunen steht die Frage im Raum, ob und wie stark sie überhaupt von dieser Entwicklung betroffen sind. Ein gewisses Maß an Leerstand ist schließlich in jedem Ort vorhanden und als Fluktuationsreserve notwendig. Struktureller Leerstand hingegen deutet oft auf Defizite im Immobilenangebot hin. Das Leerstandsproblem kann sich verschärfen, wenn keine entgegenwirkenden Maßnahmen ergriffen werden.
Evaluierende Untersuchungen zur Leerstandsthematik finden kaum statt. Dieses Phänomen steht in engem Zusammenhang mit der angespannten Finanzsituation vieler Kommungen, die die Optionen vorausschauenden Handelns stark einschränkt. Doch ohne eine gezielte Erhebung ist die Entwicklung geeigneter Handlungsansätze nicht möglich. Ein Werkzeug zur Erhebung der Leerstände, das sich auf alle Kommunen des ländlichen Raumes anwenden lässt, muss noch entwickelt werden.
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